// Gedenkstättenfahrt Jugendverbände LDS
// 30.10. - 03.11.2017 - Auschwitz / Krakau

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Die meisten der Mädchen und Jungen des Stadtjugendringes KWh u.a. aus den Clubs Senzig und Zernsdorf, der Kreissportjugend im LDS und der Jungen Humanisten im LDS waren bereits bei den Fahrten nach Dachau 2015 und Theresienstadt 2016 dabei.

Vom 30.10. bis 03.11.2017 schlossen sie die Trilogie der Gedenkstättenfahrten "Auf den Spuren dunkler deutscher Geschichte" mit der Fahrt nach Polen ab.

Die Finanzierung erfolgte über die Förderung des Jugendamtes LDS aus dem Förderbereich 1c der Jugendförderrichtlinie.

MONTAG - Ein Woche vorher war "Reiners Reisekutsche" mit dem Chef des Busunternehmens, Reiner Kutsche, mit den Jugendlichen der Kreisjugendfeuerwehr auf Gedenkstättenfahrt nach Tschechin unterwegs.

Nun brachte er alle zuverlässig von Wildau nach Krakau, wo die Mädchen und Jungen ihre Zimmer im Hostel "Momotown" unmittelbar im jüdischen Viertel Kazimierz bezogen und nach dem Abendessen die Stadt erkundeten.

Um sich auf das Thema der Fahrt einzustimmen, sahen die Teilnehmer während der Busfahrt den Film "Schindlers Liste".

DIENSTAG und MITTWOCH - An beiden Tagen führten jeweils zwei ausgezeichnete Guides die Mädchen und Jungen über das Gelände des Stammlagers und des Vernichtungslagers des KZ in Auschwitz/Oświęcim.

Worte können nur unvollkommen wiedergeben, was Menschen hier Menschen angetan haben - über eine Million Juden wurden hier fabrikmäßig ermordet.

In den abendlichen Feedbackrunden halfen die Begleiter den Mädchen und Jungen, das Unfassbare einzuordnen.

In Auschwitz Birkenau standen sie, wo die Gleise und über eine Million Menschenleben endeten. Was jede/r empfand lässt sich nicht beschreiben - Gesichter sagen mehr als alle Worte.

DONNERSTAG - Die Mädchen und Jungen erfuhren, dass das friedliche Leben der Juden 1939 auch in Polen endete. Sie erlebten eine Führung durch das jüdische Viertel Kazimierz, besuchten die alte Synagoge, setzten sich neben Jan Karski und erfuhren etwas über seine historischen Leistungen.

Auf dem "traurigsten Friedhof" der Welt sahen sie Grabsteine, die zerschlagen und entweiht worden waren, wie sie es im Film über Oskar Schindler am Montag gesehen hatten.

Am Nachmittag beendeten Führungen durch die Ausstellung in Schindlers Fabrik die Trilogie des Gedenkstättenprojektes.

FREITAG - Um 09:00 Uhr startete der Bus in Richtung Heimat. Ein Film zum Thema verkürzte nicht nur die Zeit... gegen 16:00 Uhr waren alle in Wildau eingetroffen.

Diese Fahrt, wie auch die Fahrten der zurückliegenden Jahre, wurde vom Vorsitzenden des Kreisjugendringes, Thomas Thiele vorbereitet. Gesundheitsbedingt konnte er diese Fahrt nicht persönlich leiten. Er wurde durch Bastian Pösel sehr gut vertreten.

Komplettiert wurde das Team durch Michael Werner und Konrad Stadelmayer vom Kreissportbund, Annelie Schüler und Charlotte Schierholt vom Stadtjugendring und Saskia Nösel und Klaus Günter.

Nun steht vor den Teilnehmern und ihren Begleitern die Phase der Nachbereitung - und ggf. die Vorbereitung weiterer Aktionen historischer Bildung.

© KG – 2017 11 05

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30.1o.2017 - MONTAG

/ Anreise - Video

/ Momotown-Hostel

/ Abendessen

/ Krakau 1. Eindruck

31.10.2017 - DIENSTAG

/ Anfahrt

/ Auschwitz Stammlager

/ 3 1/2 h Führung

01.11.2017 - MITTWOCH

/ Anfahrt

/ Auschwitz Birkenau

/ über 4 Stunden Führung

/ Feedbackrunden

02.11.2017 - DONNERSTAG

/ Anfahrt

/ Kazimierz

/ jüdischer Friedhof

/ Schindlers Fabrik

03.11.2017 - FREITAG

/ Rückfahrt

/ Ankunft in Wildau

/ Verabschiedung

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Gesichter

/ sagen mehr als Worte

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